
Im August lieh ich mir das Auto meiner Schwester, packte Klamotten und Krempel ein und fuhr über die Öresundbrücke meiner neuen Heimat entgegen. Seitdem wohne und studiere ich hier. Per Last-Minute-Bescheid konnte ich in letzter Sekunde ein Korridorzimmer in einem der überfüllten Wohnheime ergattern.
Das Studium unterscheidet sich ziemlich von dem in Deutschland. Anstatt alle Kurse gleichzeitig zu belegen, besucht man die Kurse hintereinander. Anstatt Präsenzveranstaltungen wird auf Eigeninitiative gesetzt. Anstatt mit „Sehr geehrte Frau Prof. Dr.“ adressierte ich eine Mail an meine Professorin mit „Hey Alexa“.
In den fünf Monaten, die ich hier bin, ist mir Stockholm extrem ans Herz gewachsen: Das viele Wasser überall, die unzähligen Cafés, die Shops im Hipster-Viertel Södermalm. Selbst im Winter, wenn die Sonne schon um halb drei untergeht, sind die Straßen voll und es ist immer etwas los. Natürlich gibt es auch Dinge, die mich stören. Zum Beispiel, dass alles so teuer ist, aber auch damit kann man sich irgendwie arrangieren.
Neuerdings werde ich oft gefragt, was ich nach meinem Master machen möchte. Irgendwas in Stockholm vielleicht.
Jan Michael Gerwin
Wie es wohl ist,wenn man da arbeitet, wo andere Urlaub machen, das erzählt euch Romy:
> Teil 3:
Kommentare
Die Altstadt
Die Altstadt in Stockholm ist grandios! Weiß gar nicht mehr, wie die heißt, aber auf jeden Fall sehr empfehlenswert!