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LISA_SPIESSERLISA_SPIESSER(19) aus Dresden

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Ganz schön weit weg...

Wie es ist, im Ausland zu leben erzählen uns fünf, die es ausprobiert haben. Im ersten Teil berichtet Nele wie sie "Zwischen den Welten" ihren Freiwilligendienst in Brasilien geleistet hat!

Nele "Zwischen den Welten" bei ihren Freiwilligendienst in São Paulo, Brasilien

Als Freiwillige im Weltwärts-Programm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat sich mein Auslandstraum erfüllt: Ein Jahr habe ich in São Paulo, Brasilien gelebt und dort in einem Kinderheim gearbeitet.

Leben in der Stadt der Widersprüche São Paulo.

Vielfältig, laut, bunt, dreckig, lebendig. Die 20 Millionen Metropole hat mich geschockt. Eine Stadt wie Brasilien selbst: Voller Gegensätze. Und ich mittendrin, zwischen den Welten. Aussehen und Bildung nach reich und doch eine Freiwillige ohne Geld in einem Slum. Europäer, aber kein Tourist. Ein Leben mittendrin und doch außen.

Täglich 20 Kinder bändigen – eine unvergessliche Erfahrung

Das Educandário Dom Duarte, eine grüne Inseln am westlichen Stadtrand. Für ein Jahr mein zu Hause und Arbeitsplatz. Die Kinder aus „meinem“ Heim habe ich tief in mein Herz geschlossen. Gemeinsam haben wir so unglaublich viel Schönes erlebt. Obwohl es nicht immer leicht war, gerade beim Umgang mit Gewalt – ein generelles Problem in São Paulo.

Ich bin brasilianisch geworden und werde es hoffentlich bleiben

Ohne es zu merken, hatte ich mich eingelebt. Konnte die Sprache, hatte Bezug zu Kindern und Mitarbeitern gefunden. Konnte Brasilien bereisen, São Paulo erkunden. Hatte mich an die Offenheit und Herzlichkeit der Menschen, an leckeres Essen und die einzigartige Lebensfreude genauso gewöhnt wie an Verkehrstote, Handwäsche, Schimmel oder Gerüchte. Ich bin brasilianisch geworden. So sehr, dass der Kulturschock zurück in Deutschland stärker war als der in Brasilien. Und selbst nach fünf Monaten wundere ich mich ab und zu über die merkwürdigen Deutschen …und denke fast sehnsüchtig zurück an dieses unvergessliche Jahr.

Nele Fischer


> Teil 2:  HIEEEER
geht es weiter mit Berichten aus fernen Ländern. Als nächstes erzählt Jan Michael, wie es sich so in Schweden studiert.

Kommentare

THE_ROBBTHE_ROBB(17) aus Münster

Ins Ausland gehen

nach der Schule ist bestimmt das beste, was man machen kann. Einen besseren Zeitpunkt wird es kaum geben, zumindest nicht für so eine lange Zeit... Und wenn man so viele positive Erfahrungsberichte liest, umso besser ;o)

mina27mina27(17) aus Köln

mir gehts genau wie Luisa.

mir gehts genau wie Luisa. Ich hoffe, das klappt auch wirklich nach meinem abi :)

Martin_1982Martin_1982(27) aus Kassel

Eintauchen statt urlauben

Ich finde es immer wieder spannend, wenn Menschen in andere Länder und Kulturen eintauchen anstatt nur Urlaub zu machen. Ich denke ein Land verändert einen auch immer ein wenig, wenn man lange dort gelebt hat.

luisaluisa(18) aus Berlin

;)

ich überlege auch nach dem Abi ein Jahr ins Ausland zu gehen und lese gerne Erfahrungsberichte von anderen :)

1_umweltengel1_umweltengel(16) aus Ulm

Bilder

Die Bilder von Romy sehen aber ganz schön aus... auch wenns ihr wohl nicht ganz 100% gefallen hat...

nico_89nico_89(21) aus Brandenburg

Sao Paulo

Kaum vorstellbar, dass der Kulturschock bei der Rückkehr nach Deutschland größer ist - aber nach den Ausführungen irgendwie auch logisch.

steffie_90steffie_90(20) aus Erftstadt

Oh je

also besser kein Animateur werden... Ist das überall so?

aGreenaGreen(18) aus Mainz

Interessante Geschichten

Schön,d ass viele von ihren Auslandsaufenthalten berichten - da kann man immer eine ganze Menge rausziehen ;-)