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LISA_SPIESSERLISA_SPIESSER(20) aus Dresden

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Endlich Semesterferien! ... hilfe, Freizeit!

11.02.2010 | Von Ferien und Arbeitssucht| Der Erstsemester-Blog Lisa, 18, hat gerade angefangen in Dresden zu studieren. Und zwar Produktdesign. Und so kommt zur klassischen Verwirrung, die das Leben als Erstsemestler so mit sich bringt auch noch das große kreative Chaos dazu.

Zombiefilmassoziationen gehen in die richtige Richtung. Foto: Eric Ingrum / http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.de

Grund genug also, all diese Eindrücke in einen Blog zu packen - den ihr hier lesen könnt!

11.02.2010 | Von Ferien und Arbeitssucht

Für meinen letzten Blog-Eintrag habe ich mich an den Ort des Geschehens zurückbegeben. Ganz Sherlock-dedektivisch will ich ergründen, was hier in der Uni die letzten Wochen mit mir passiert ist. Mittlerweile ist meine Uni wieder ruhig, leer und da die Heizungen ausgeschaltet sind auch entsprechend kalt. Noch vor ein paar Tagen das komplette Gegenteil: Jedermann hetzte herum, brabbelte etwas vor sich hin (ungefähr so stelle ich mir die Redaktion der New York Times vor), ein kleiner studentischer Ameisenhaufen eben. Und obwohl die Heizungen noch nie so richtig an waren, war auch keinem kalt: Der Angstschweiß rann nur so.
Auf einer Exkursion in ein Berliner Designbüro hat man uns gesagt: In den ersten paar Jahren als Designer hat man weder Freunde noch Verwandte noch Freizeit. Ouff. Aber es ist schon eher so: Im Studium.
Seit Weihnachten sah mein Tagesablauf etwa so aus: Um halb acht aufstehen. In die Bahn setzen. Zur Uni fahren. Kafffeeeeee!!! Viel viel Kaffee. Dann arbeiten. Um 12 Uhr rentnerisch pünktlich Middagessn (entschuldigt bitte die Orthografie, aber bei dem Übermüdungszustand, der uns damals konstant begleitete, war eine Aussprache ohne Dialekt und Lallen nicht mehr möglich – Middagessn verkörpert die linguistische Wahrheit!) in der Mensa. Solange man noch Zeit für das Middagessn hatte, war auch alles in bester Ordnung. Soweit. Schlimmer wurde es, als selbst die Zeit für das schöne 12 Uhr-Ritual ausblieb. Menschen, die auf ihre einzige Mahlzeit am Tag verzichten müssen, werden aggressiv. Massiv aggressiv. Nicht schön. Jetzt möge bitte jeder die Augen schließen und sich das vorstellen: 18 Menschen, die jeden Tag fast 24 Stunden miteinander verbringen eingeschlossen auf eine Fläche von 35 Quadratmetern werden alle gleichzeitig aggressiv. Zombiefilmassoziationen gehen absolut in die richtige Richtung.
Na, wie auch immer: Auf jeden Fall bin ich keinen Tag vor 24 Uhr nach Hause gewankt. Bestzeit war halb drei. Die meisten werden sich jetzt wohl fragen: Was haben die denn die ganze Zeit blos gemacht? Ehrlich gesagt, rückblickend finde ich es auch seltsam. In den letzten Wochen hatten wir weder Seminare noch Vorlesungen. Wir waren einfach so sehr damit beschäftigt, unsere Projekte fertigzustellen! Kein Wunder, dass uns das niemand glaubt. Die E-Techniker vermuten, dass wir in unserem Mac-Labor Tag und Nacht sitzen, weil wir WOW oder Counter Strike spielen... Aber ganz brav waren wir auch nicht: Manche Dinge verkraftet man nur, wenn man in jeder Hand ein liebes nettes Bierchen hält. Wie weit fortgeschritten unser Alkoholismus war, erkannten wir allerdings erst beim Aufräumen des Matrikelraumes (der, nebenbei bemerkt, dem Kinderzimmer der Munsters glich...): Der Pfand für die Bierflaschen war kolossal, des weiteren tauchten diverse Weinbehältnisse und sogar eine leere Standard Wodka-Flasche auf. Tüdelüt. Die Überreste dieser Gelage wurden pfeifend in die Luft guckend entsorgt.
Aber eigentlich war alles gar nicht so schlimm. Während andere zu Hause gesessen haben und lernten, haben wir ziemlich viel Freude gehabt und waren wenigstens nicht allein. Und die Prüfungen bestanden daraus, Projekte vorzustellen. Das war fast schon nett.
Und jetzt sitze ich hier in der Uni und das obwohl Ferien sind. Ich weiß einfach nichts mehr mit mir anzufangen. In den letzten drei Wochen bin ich zu einem Workaholic geworden und jetzt kommt die große Depression. Ich war jeden Tag und jedes Wochenende dort. Es hat fast süchtig gemacht: Selbst wenn ich gerade mal nichts für die Uni erledigt habe, habe ich drei Bücher gelesen, Dokus geguckt und aufgeräumt. Es war wie ein Rausch. Eine Sucht. Ich will mehr! Da das jetzt in eine seltsame Richtung abdriftet ist es wohl Zeit für eine Bilanz. Ich habe gelernt: Ich sollte früher anfangen (egal mit was, Hauptsache: früher! Ich muss mich meinem inneren Märzhasen stellen!).

18.12.2009 | Es weihnachtet sehr!

Die vom ersten Semester eigens gebastelte festliche Treppenhausdekoration baumelt schon eine Weile, Glühwein aus Mensa und anderen Quellen ist längst zum Alltag geworden und nun lichten sich die Reihen der Jungstudenten aufgrund einer „Grippewelle“, die jedoch eher psychische als physische Ursachen zu haben scheint. Der träge noch anwesende studentische Rest kaut müde an Spekulatius und nippt am Tee, während draußen die Flocken fallen. Ja, es könnte alles so schön sein, das Leben würde sich in eine Decke kuschen und am wohlig warmen Kamin einschlafen. Wären da nicht im Hinterkopf die ganze Zeit die zahlreichen Gedanken an die netten vielen Projekte, die noch zu erledigen sind. Anfang Februar sind Prüfungen. Und so streiten sich Seele und Verstand um den Anspruch auf die Feiertage: Lernen oder um den Weihnachtsbaum tanzen?!
Ich will gar nicht aufzählen, wie viel noch zu tun ist... Und das ist nicht alles: Zum Lernen braucht man Material – das man sich möglichst frühzeitig besorgen sollte. Es gibt nämlich drei Möglicheiten: Legal kaufen (ganz schlecht...), in der Bibliothek ausleihen (wird teuer, wenn man immer wieder vergisst, das Ausgeliehene fristgerecht abzugeben...) oder: vom Server ziehen. Also nette Kommilitonen scannen 500seitige Wälzer ein und man selber druckt es dann aus. Die Kosten für das Kopierpapier schnellen zwar in die Höhe und wohin mit all den bedruckten Papierstapeln weiß man auch nicht so recht - aber der Kopierer macht einfach so schöne, heimelige Geräusche. Sehr entspannend. Und wenn man Pech hat wie ich, dann ist man zu spät dran, in der Bibliothek ist alles ausgeliehen, auf dem Server liegt nichts und es bleibt nur noch die teure Buchbestellung im Internet. Hohohoho. Na frohe Weihnachten. Übrigens war das meine allererste Bestellung im Internet - von meinen Kommilitonen ernte ich nur schallendes Gelächter, als ich frage, wie das geht...
Ach, und noch ein Tipp, fürs nächste Jahr: Haltet euch von Weihnachtsfeiern fern. Da passieren nur peinliche Dinge. Glühwein wird an frischbemalte Wände gekippt, Kommilitonen bekommen Bierduschen, beim Billard wird in diverse Ausschnitte fotografiert, Schilder gehen zu Bruch und äußerst seltsame Gespräche werden geführt. Na, zum Glück sehen wir uns alle jetzt eine Weile nicht...

PS: Das Jahresziel habe ich schon einmal erreicht: Spaghetti finden! Es gab sie wirklich!! Das war fast besser, als einen Beweis für die Existenz des Yetis zu finden... Allerdings hatte die Sache einen Haken: Es waren Bärlauchspaghetti...

07.12.2009 | Tote und Verletzte

Nun ja, es klingt einfach schmissiger, „Tote und Verletzte“, aber eigentlich gab es keine Toten. Nur Verletzte. Zu letzteren zähle ich mich auch. Während alle Welt von Grippe und Hals-, Nasen-, Ohrendefekten dahin gerafft wird, behalte ich es mir vor, nicht die klassisch saisonalen Krankheiten zu bekommen, sondern habe exzentrische Schmerzen im rechten Arm. Und dann im linken. Und überhaupt.
Aber mal von Anfang an: Leute, wenn ihr am Computer sitzt und merkt, dass eure maussteuernde Hand unnatürlich eiskalt ist, legt ´ne Pause ein und geht in den nächsten Park spielen. Sonst passiert euch dasselbe wie mir und ihr bekommt eine Sehnenscheidenentzündung. Früher eine klassische Sekretärinnenkrankheit, kam vom vielen Schreibmaschienentippen. Heute bekommt man es, wenn man zu lange am PC sitzt. Zu ausschweifend am Rechner habe ich in den schon beschriebenen nächtlichen Sessions gesessen, um alle Aufgaben für das Fach Typografie zu bewältigen, sprich: Im InDesign, Illustrater und Photoshop rumklicken, was der Zeigefinger hergibt.
Und dann ging gar nichts mehr. Weswegen dieser Eintrag auch ein paar Tage zu spät kommt. Mist. Aber nicht nur das: Man glaubt ja nicht, wozu man alles die rechte Hand braucht. Schreiben, malen, Gebärdensprache: klar. Aber auch zum Zähne putzen. Einkaufstüten tragen. Und SMS schreiben. Letztendlich wich ich auf die linke Hand aus, mit der ich motorisch ungefähr auf dem Niveau eines dreijährigen Kindes bin. Und sowieso war das keine so gute Idee: Denn durch die ungewohnte Belastung – na klar – tut jetzt die Linke weh. Klasse!
Zum Arzt bin ich natürlich auch gerannt. War vielleicht auch keine so grandiose Idee: Zusammen mit schniefenden Opas, hustenden Omas und kränkelnden Mitvierzigern drei Stunden in einem stickigen Wartezimmer zu hocken und von allen Seiten angebakteriellt zu werden, fördert auch nicht gerade die Gesundheit. Hatschie

26. 11.2009 | Die Mensa. Ein Thema für sich.

Die Mensa sollte man meiden. Zumindest, wenn dort Parties gefeiert werden. Nicht hingehen! Zum Glück lebe ich einer kleinen Halbe-Millionen-Einwohner-Metropole, sodass ich mich nicht genötigt sehe, gegen diese Regel zu verstoßen. Ich weiß ja nicht, wie es in anderen Städten ist, aber... Nein! Mensa ungleich Party.
Ansonsten ist es etwas kniffliger. Die anderen Gleichungen die Mensa betreffend haben alle Sinus und Potenzen und drei Wendepunkte. Und da ich nicht Mathe studiere wäre eine Gleichungsmetapher an dieser Stelle wohl höchst unpraktisch. Nur so viel sei gesagt: Die Gleichung wäre extrem komplex und man könnte sie nicht kürzen. Und das liegt daran, dass die Mensagleichung sehr sehr viele Aspekte beherzigen muss.
Zum Beispiel, dass nach 12 Uhr die Sätze „Hammer ni meehr!“, „Is aus!“ und „Is allä!“potentiell in die Höhe schnellen. Die Anzahl des genießbaren Essens geht um diese Uhrzeit gegen Null. Wenn man das Glück hatte und vorher da war, dann konnte man vielleicht eine Pizza ergattern. Das seltsame an den Pizzen ist, dass die mit Zeug belegt sind, das zufällig auch in anderen Essen vorkommt. Nudeln. Seltsame Soßen. Eier. Kein Käse. Keine Tomaten. Gerüchte weiser werden die Essensreste vom letzten Tag darauf recycled. Was auch seltsam ist: Die verwelkten Blätter draußen sehen genauso aus wie die Reste der einschlägigen Nudelmahlzeiten: Weiche, zermatschte Nudeln, rote, fettige Sauce und viel Analog-Käse zusammengematscht. Jeder Nudelrest ein Kunstwerk für sich. Nach den Nudeln ist einem übrigens auch schlecht. Bei anderen Essenssorten nicht: Das liegt dann daran, dass man das gebotene nicht aufisst. Es gibt zu viele seltsame Kombinationen. Kartoffelauflauf besteht zum Beispiel fast komplett aus Lauch. Und zu jedem Gericht gibt es dieselbe ungenießbare Sauce....
Aber was rege ich mich eigentlich auf: Die Preise sind echt klasse, man wird satt und wenn ich zu Hause versuchen würde zu kochen, würden noch mehr Töpfe den Flammen zum Opfer fallen. Und ohne Essen macht sich immer so eine latente Grundagressivität breit... Nein, studenten brachen Futter!
Nur eines macht mir wirklich Sorgen: Das Spaghetti-Paradoxon! Immer, wenn ich in der Mensa bin, gibt es Spirelli, Makkaroni, Penne... aber nie Spaghetti. Von denen bekomme ich immer nur Gerüchte weiser zu hören. Es gibt sie... und mein neues Studienziel lautet: Den Spaghetti auflauern!

19. 11.2009 | Nachtschicht...

Strohballen wehen uns fast um. Doch studentisch standhaft stemmen wir uns gegen den durch die Gänge fegenden Wind, der uns am liebsten zur Tür hinaus wehen würde. Es ist kalt. Und dunkel. Wir haben Hunger. Es ist keine Menschenseele mehr da. Wir sind allein.
Eigentlich hätte der Wind durchaus Recht, uns aus der Uni zu jagen, schließlich befinden wir uns an diesem Ort des Lernens zu einer Uhrzeit, die mehr danach ruft, sich ins Bett zu kuscheln und sanft in Traumland hinüberzugleiten. Stattdessen sitzen wir übernächtigt im fakultätseigenen Computerlabor und basteln an unseren Projekten. Halb neun. Um neun. Halb zehn. Wenn die Uni dich einmal hat, lässt sie dich nicht so schnell wieder los.
Man ghet morgens hin. Auf dem Plan steht ein dreistündiges Seminar. Am Ende bleibst du den ganzen Tag. Und das ist fast immer so. Von wegen Partyleben! Die Ränder unter unseren Augen kommen nicht vom feiern, sondern vom lernen! Aber wenn wir uns schon nicht zur Party bewegen können, dann holen wir die Party eben zu uns: Wenn man den ganzen Tag gestresst und konzentriert arbeitet, dann hat man am Ende sowieso einen Träller weg, als hätte man ordentlich was getrunken. Das liegt an den Hormonen, die da ausgeschüttet werden. Körpereigene Drogen! Hinzu kommen noch die hohen Blutzuckerwerte resultierend aus der zum Durchhalten obligatorischen Schokolade kombiniert mit einer Überdosis Koffein. Die Augen stehen sperrangelweit offen. Du bist nervös. Hibbelig. Und schnell wie ein Blitz. Wirklich interessant ist auch zu beobachten, wie die einzelnen mit dem Stress umgehen. Typ A zum Beispiel wiederholt repeattastenmäßig Fäkalwörter, rollt dabei wild mit den Augen und findet alles zum Kotzen. Typ B hat rotumrandete Augen, findet alles witzig und singt laut das aktuelle Lied aus dem MP3-Player mit. Typ C rennt hin und her, springt von einer Aufgabe zur nächsten und benimmt sich alles in allem wie der Märzhase.
Angesichts all dieser Strapazen tragen wir aber doch einen Sieg davon: Mit dem Verlassen der Uni kurz vor elf halten wir den Rekord in unserem Jahrgang. Und bekommen den Platz ganz oben in der Rangliste.
Hoffentlich würdigen auch die Professoren unsere Leistung: Mit den Tastaturabdrücken auf dem Gesicht sind wir siegreich gebranntmarkt...

12. 11.2009 | Was bisher geschah...

- In dubiosen Fernsehserien wird diese Phrase ja immer als einleitende Instanz eingesetzt, zusammen mit vielen bunten, schnell geschnittenen Bildern, wo Leute etwas sagen wie: „Er hat sie betrogen!“ oder „Herzstillstand! Schnell, ein Chirurg!“ - oder so.
Ungefähr so kann man sich die Uni vorstellen – ständig passiert etwas seifenopernmäßiges, kleine Kataströphchen an jeder Ecke, man hat nur keine Zeit, alles zu verfolgen, also hört man sich schnell die Kurzfassung an. Am Anfang war natürlich alles anders. Der kleine Erssemester spaziert schüchtern in die Uni, kennt von 1000 „Erstie“-Genossen gerade mal drei, sich selbst mitgezählt, und fragt sich, was das eigentlich alles soll. Den ersten Peinlichkeiten bin ich dann durch meine hervorragende Schulbildung aus dem Weg gegangen, denn bei uns wurde schon in der Oberstufe geklopft, nachdem jemand etwas gesagt hatte. Einige arme andere überstanden das erste Hörsaalerlebnis nicht so ungeschoren und mussten die herablassenden Blicke ihrer Kommilitonen über sich ergehen lassen – was schließlich zum zaghafter werden und letztendlichen Verstummen des Klatschens führte. Erste Lektion: Klatsche nicht, klopfe! Die zweite Lektion folgte sofort: Geh pullern, bevor du im Hörsaal sitzt! Der Hochschulinfowillkommenstag hat wohl seinen Sinn – wenn vielleicht auch nicht den, der im Programmheft steht. Im allgemeinen wird viel darüber erzählt, wie toll es doch sei, dass wir studieren („Die geistige Elite des Landes! Viel weniger arbeitslose Akademiker als andere Bevölkerungsgruppen! Und überhaupt!“), dass das Bafög-Amt bis jetzt noch jeden durch das Studium gebracht hätte (eine Sache für sich: Das Amt hat 10 Wochen Zeit, darüber zu entscheiden, ob du bedürftig bist oder nicht – 10 Wochen kein Geld und Ungewissheit. Und wenn man anruft geht keiner ran.) und dass wir unbedingt studentische Mitbestimmung praktizieren müssen. Und da ist wirklich etwas dran. In der Uni kannst du mitentscheiden, wer Dekan und Rektor wird, wer eine Professur erhält, wohin die Gelder fließen und – das beste – wann die Seminare anfangen.
Während man all dies in sich aufsaugt – noch ist ja Platz! - sind erste Kontakte schnell geknüpft: Was studierst du? Wo kommst du her? Und wie heißt du eigentlich? Leider habe ich bis jetzt – zwei Monate später - kaum einen von diesen Menschen wiedergesehen und wenn, dann nicht an der Uni, sondern in einem gänzlich anderen Stadtteil! Und dabei ist meine Uni mit 5000 Studenten noch klein.
Umso enger arbeitet man mit den Kommilitonen der eigenen Fakultät zusammen.
Bei großen Fakultäten behält natürlich keiner die Übersicht – wir allerdings sind nur 18 Leute. Da sollte man schon darauf achten, sich mit allen zu verstehen. Und bei den Seminaren da zu sein – es fällt nämlich auf, wenn einer fehlt. Doch einfach nur zu den festen Veranstaltungen zu erscheinen ist nur ein Aspekt – viel mehr Zeit kostet es, all die Aufgaben zu erledigen, die einem aufgebrummt werden. Und da gilt es: Ja nicht den Anschluss verlieren! Wenn man einmal etwas nicht erledigt, löst das eine Lawine aus, die man kaum zu bewältigen vermag. Also mal sehen, wie diese Fortsetzungsserie sich entwickelt – und ganz wie im Fernsehen werde ich jede Woche berichten, wie es weitergeht. Es bleibt spannend...

Kommentare

GaNgStAGaNgStA(19) aus Tettnang

Zombienerds

Hehehehehehe…

tobi-tobtobi-tob(21) aus München

So sehen sie aus die Studies von heute...

Passt ja optimal zum Sterne-Zitat vom Streik-Beitrag, das neue Bild :-))

e-angele-angel(21) aus Wuppertal

Extreme

Schön, ein neuer Eintrag! Das sind auf jeden Fall Extreme. Wenn ich mir den Tagesablauf angucke, dann braucht man wohl viel Energie, Kaffee, Organisationstalent und nette Kommilitonen... oder sollte ich bei dem Haufen schon von Freunden oder sogar Familie sprechen? :-)

xyxjasminxyxjasmin(21) aus Marl

Sooooooo ein toller

Sooooooo ein toller Schreibstil!!

LoreleyLoreley(20) aus Hamburg

Möchte später auch mal

Möchte später auch mal studieren...
Wollte eigentlich nur eins loswerden: Echt cool geschrieben, es macht Spaß deinen Blog zu lesen. :)

fee_87fee_87(25) aus Köln

1:0 für Weihnachten

Das kommt mir doch sehr bekannt vor - Feiertage versus lernen. Aber bei Weihnachten ist die Sache glasklar, da geht die Familie vor und da darf man auch ohne schlechtes Gewissen die Seele baumeln lassen.

dovedove(22) aus Bad Oeynhausen

Glühwein in der Mensa

ist auf jeden Fall mal nicht verkehrt ;o)

freddy_09freddy_09(21) aus Stuttgart

Gute Besserung

Pass gut auf deine Hände auf - wir wollen ja auch weiterhin deinen witzigen Blog lesen. :-)

dovedove(22) aus Bad Oeynhausen

Oh ja...

KAnn ich neuerdings gut nachvollziehen - aber mir tut nebem der Hand auch ganz stark der Nacken weh :o( Naja -wollen wir mal nicht meckern, das wird schon wieder....

Spracherkennungssoftware

Hey Lisa, dann mal gute Besserung! Kannst ansonsten ja mal den nächsten Text experimentell anlegen und mit Spracherkennungssoftware arbeiten ;-) Viele Grüße - Markus

freetime_killerfreetime_killer(19) aus Hamburg

Den Spagetti auflauern...

... bin gespannt, ob Lisa fündig wird. :-D
Ich hab zwar nicht vor zu studieren, aber den Blog lese ich trotzdem gerne. Ist witzig geschrieben.

nico_89nico_89(22) aus Brandenburg

Mensa meine Perle :-)

Hach, gibt es einen schöneren Platz als die Mensa? Abhängen, quatschen, Kaffee, Stunden lang sitzen bleiben, immer neue Leute treffen, "Nur noch einen Kaffee …" ;-)

SylviaSylvia(22) aus Berlin

Find ich super!

Hilft mir vielleicht bei der Entscheidung: Präsenzuni oder Fernstudium. Ist bis jetzt noch alles offen, hab aber auch noch ein bisschen Zeit :-)

Fräulein PrusseliseFräulein Prusselise(20) aus Stuttgart

Was macht man denn so konkret

Was macht man denn so konkret also praktisch bei einem Produktdesign-Studium? Würde mich freuen, wenn du etwas verraten könntest! Ansonsten: Schicke Schreibe!

xyxjasminxyxjasmin(21) aus Marl

Find ich interessant!

Werden hier jeweils die aktuellen Beiträge gepostet oder gibt es einen Link zu dem coolen Blog?

das IST der "coole Blog" ;-)

Hi Jasmin - das IST der "coole Blog" ;-) Lisa postet einmal in der Woche ihre Erlebnisse an der Uni.

dovedove(22) aus Bad Oeynhausen

Naja

aber ein bisschen Zeit für Partyleben ist doch auch immer, oder? Ok, kommt vielleicht auf den Studiengang an... :o)

PietPiet(24) aus Bielefeld

Schlaflosigkeit

...klingt bei dir ganz lustig ... aber, viele Studies auch Erstsemester leiden unter den krassen Anforderungen im noch nicht ausgereiften Bachelor-System und leiden unter Schlafmangel oder Schlafstörungen. Ernstes Thema also!

MarkusevicMarkusevic(22) aus Paderborn

Coole Zustandsbeschreibung!

"...schnell wie ein Blitz..." - kommt bei mir auch vor - Kaffeeüberdosen!

Kool_CatKool_Cat(21) aus Windeck

Wann kommt denn

der nächste Eintrag?

supersoccersupersoccer(25) aus Berlin

@Kool_Cat

19.11. ist doch brandneu. Oder hast du das Datum übersehen?
Daumen hoch für den Blog. Und die Nachtschichten verschärfen sich noch während des Studiums... ;-)

hannes.phannes.p(18) aus Heidelberg

Ist doch überall so

Ich glaube nicht, dass das an der Uni viel anders ist, als an einer neuen Schule oder einer Ausbildungstelle. Okay, man ist da ein bisschen mehr auf sich allein gestellt, aber am Ende sind da sooo viele Erstis, dass man immer jemanden fragen kann.

THE_ROBBTHE_ROBB(18) aus Münster

Besuch

Wir haben mal an einem Tag die Uni in Münster besucht - da geht es schon ein wenig anders zu als in der Schule. Hoffentlich behält man da wirklich den Überblick. Aber soll wohl so sein, sonst würden die anderen das ja auch nicht schaffen ;o)

nico_89nico_89(22) aus Brandenburg

Chaos pur

Bin mal gespannt, wie das wird, wenn ich soweit bin. Stelle mir das als pures Chaos vor aber man ist ja nicht allein am umherirren ;-)

Martin_1982Martin_1982(29) aus Kassel

Aller Anfang ist schwer

Als ich damals so weit war, hab ich erst mal gar nichts gerafft. Ist aber echt cool, wenn man dann als älteres Semester die orientierungslosen Erstis umherirren sieht, hehe

kleines_bäumchenkleines_bäumchen(20) aus Grömitz

Nur 18 Leute?

Darf man fragen, um welchen Studiengang es sich handelt?
Ansonsten schöner erster Einblick ins Studentenanfängerleben. :)