Wer vor hat in Hessen zu studieren, denkt in den meisten Fällen an die Goethe-Universität in Frankfurt oder das vielseitige Angebot in der bekannten Studentenstadt Marburg. Aber Wiesbaden? Obwohl es die Landeshauptstadt ist, haben sie als Stadt zum Studieren wohl die wenigsten auf dem Schirm. Dabei bietet die hier ansässige Hochschule Rhein-Main ein riesiges Angebot an Studienfächern aus zahlreichen Fachbereichen.
Wer sich unter die etwa 9.000 Studierenden aus Wiesbaden mischt, kann aber auch außerhalb der Hochschule einiges erleben.

Studienführer: Studieren in Wiesbaden

Ob Architektur, Media Management oder BWL – auf der Suche nach einem geeigneten Studienfach wird man an der Hochschule Rhein Main sehr schnell fündig: Insgesamt bietet die Hochschule in Wiesbaden über 70 Studienangebote aus fünf Fachbereichen, verteilt an vier Standorten. Einen weiteren Campus gibt es in Rüsselsheim. Dort lassen sich Fächer wie Maschinenbau oder Elektrotechnik studieren.
Alle Standorte bieten eine tolle Atmosphäre. Ein besonders schönes Plätzchen ist der Campus „Unter den Eichen“ am ehemaligen Sitz des ZDF. Hier kommen alle zusammen, die „irgendwas mit Medien“ studieren. Die modernen Gebäude sind perfekt ausgestattet – sogar ein TV-Studio gibt es vor Ort. Aber auch außerhalb der kleinen Seminarräume, können die Studierenden sich auf den vielen Grünflächen eine Pause gönnen oder kreative Gedanken fassen.

Leben in Wiesbaden

Obwohl Wiesbaden von jungen Leuten oft als „Spießbaden“ bezeichnet wird, ist es gar nicht so spießig. Man kann als Student wirklich viel Spaß in der hessischen Landeshauptstadt haben und außerdem zu relativ fairen Mietpreisen in den vielen Altbauten wohnen. Wer nicht in einer WG oder eigenen Wohnung unterkommt, hat immer noch sehr gute Chancen auf einen Platz in einem der zahlreichen Wohnheime der Hochschule.
In Wiesbaden lohnt es sich aber auch, sein Zimmer mal zu verlassen. In den Bereichen Freizeit und Kultur erwarten einen einige Highlights: In den Grünanlagen vom riesigen Kurpark kann man besonders im Sommer wunderbar relaxen, aber auch im Winter einen schönen Spaziergang machen. Außerdem lohnt sich ein Trip mit der Neroberg-Seilbahn auf den gleichnamigen Berg. Wer in den Sommermonaten oben ankommt, kann bei einer Abkühlung im Opelbad einen tollen Blick über die gesamte Stadt genießen.

Nachtleben

Das Nachtleben in Wiesbaden wird häufig unterschätzt – wer sich ein bisschen auskennt, kann hier voll auf seine Kosten kommen. Das Highlight ist der erst kürzlich komplett renovierte Schlachthof. In der großen Veranstaltungshalle finden regelmäßig tolle Konzerte, coole Partys aus den verschiedensten Musik-Genres und andere Events statt. Auch das gesamte Arsenal dieses Wiesbadener Kulturzentrums nahe des Hauptbahnhofs hat mit einer weiteren kleinen Veranstaltungshalle und der angesagten 60/40 Bar viel zu bieten.
Nach kleineren Bars und Clubs  muss man in Wiesbaden nicht lange suchen: Ob Reizbar, Haltbar, Heaven, New Basement usw. – wer abends etwas erleben will, muss nicht nach Mainz fahren. Dennoch ist die 20-minütige Busfahrt in die bekannte Studentenstadt für eine wilde Party immer einen nächtlichen Ausflug wert.
Für alle Zockerfreunde hat Wiesbaden natürlich noch ein ganz besonderes Highlight parat: Das Casino im Kurhaus ist eine der bekanntesten und traditionsreichsten Spielbanken Deutschlands. In tollem Ambiente lassen sich hier am Pokertisch oder Roulette-Table ordentliche Gewinne einstreichen. Studenten sollten natürlich aufpassen, dass sie nach einem Abend hier noch die nächste Monatsmiete zahlen können.

Jugendherberge Wiesbaden

Ob Parks, Konzerte oder Zocken im Casino – in Wiesbaden lässt sich also einiges erleben. Wer die Stadt für ein paar Tage entdecken und unsicher machen will, startet am besten bei der Jugendherberge Wiesbaden.