Jurassic Park, Pearl Harbour, The Descendants – Hawaii ist immer wieder Kulisse für große Filme. In Honolulu als Tor zu Hollywoods Paradiesstränden steht man so manches Mal vor der Wahl: Surfen, Cocktails schlürfen oder doch lieber mit dem Longboard über die Strandpromenade?

Tourismus Hotspot

Die Hauptstadt der Hauptinsel O‘ahu hat vor allem für All-Inclusive-Touristen viel zu bieten. Angefangen am Flughafen werden Neuankömmlinge von ihren Reiseleitern mit dem Lei, dem traditionellen Blumenkranz empfangen. Und die Hawaii-Shirts mit verschiedenen Blumenprints tragen nicht nur Busfahrer, sondern auch ganz gewöhnliche Einheimische! Die Fahrt ins Zentrum ist ein Abenteuer für sich, denn die Busse sind nicht darauf ausgelegt Fahrgäste mit ihrem Gepäck aufzusammeln. Vorbei geht es an lieblos gezimmerten Häusern und immer höher wachsenden Gebäuden Richtung Waikiki Beach, Touristen-Sammelpunkt und Hauptziel der Honolulu-Urlauber. Denn hier findet ihr die meisten Hotels, Hostels und B&Bs aneinandergereiht. Schön ist das nicht unbedingt, aber für ziellose Touristen eine gute erste Anlaufstelle. Nachdem ihr euer Gepäck im Hostel abgeliefert habt, geht es auf die Strandpromenade. Hier reiht sich ein Imbiss an den anderen, von Subway über McDonalds bis hin zu deftigen Burgerbuden ist alles dabei und hungrig bleibt hier sicher keiner.

Everybody loves surfin‘ –surfin‘ USA

Der Strand mit seinem grobkörnigen Sand lädt absolut zum Baden ein, aber Vorsicht, hier gibt es Haie! An vielen Stellen sind die Strände von Hawaii daher eingezäunt.

Je nach Jahreszeit sind die Strömungen unterschiedlich. Während man im Sommer meist sorglos schwimmen gehen kann, sollte man die Unterströmungen und die plötzlich auftretenden hohen Wellen im Winter auf gar keinen Fall unterschätzen.

Großes Highlight sind natürlich die Surfkurse und –shops. Leiht euch ein Brett inklusive Lehrer und paddelt los. Wer lieber nicht nass wird, versucht es mit SUP, also Stand Up Paddling. Hierbei steht man auf dem Brett und benutzt ein Ruder, um voranzukommen.

Cash, Diamond Rings, China Town

Nach einer Runde im Wasser, geht’s mit dem Bus ab ins Zentrum. Hier findet ihr Business-Hochhäuser und Märkte mit exotischem, aber auch bekanntem Essen in China Town. Lebensmittel sind auf Hawaii allgemein sehr teuer, weil Vieles importiert wird. Probiert also mal was Einheimisches, wie zum Beispiel Rambutan, außen rot und mit weichen Stacheln, innen weiß und weich.

Zum Shoppen gehen gibt es das Ala Moana Einkaufszentrum oder die breiten Touristenstraßen mit Geschäften wie H&M, Zara oder Mango. Hier tummeln sich abends auch die meisten Touris und lassen sich von traditionellen hawaiianischen Tänzen und Ukulele-Geträller berieseln. Aber Vorsicht, Spring Break-Alarm! Zur Frühlingspause kommen viele Amerikaner vom Festland und dann ist Honolulu wahnsinnig überlaufen. Weggeh-Möglichkeiten gibt es überraschend wenige, außer einigen eher teuren Cocktail-Bars und ein paar Clubs, die schon früh wieder zu machen.

Übernachten könnt ihr hier: HI Waikiki am Waikiki Beach

Oder hier: HI Honolulu im Manoa Valley

Text: Inge Langwieser, Foto: Robert Linsdell/flickr.com, CC BY 2.0