Zwischen Seen und Bergen liegt das urige Allgäu-Kleinod Füssen. Die knapp 15.000 Einwohner zählende Gemeinde ist vor allem für Natur- und Outdoorsport-Fans ein absolutes Muss. Und auch kulturell punktet die Region mit Schlössern und Burgen.

Im Winter auf die Piste

Wer was erleben will, muss früh aus den Federn. Stärkt euch am zünftigen Frühstücksbuffet der Bäckerei Brunner. Ein frischgepresster Fruchtsaft weckt so manche Lebensgeister. Ski- und Snowboardfahrer unter euch freuen sich anschließend auf über 140 Pisten-Kilometer rund um Füssen. Gut zu erreichen ist das Skigebiet rund um den Tegelberg. Hier kommen Anfänger und Könner gleichermaßen auf ihre Kosten.

Royales Wandern durchs Märchenland

Bretter unter den Füßen sind euch unheimlich und Schnee ist sowieso nicht in Sicht? Dann begebt euch mit Wanderschuhen auf die Spuren von Märchenkönig Ludwig des II. Auf der Drei-Schlösser-Runde kommt ihr an seinen Prunkbauten Neuschwanstein und Hohenschwangau vorbei. Tickets für die rund 30-minütigen Führungen durch die Märchenschlösser gibt’s im Örtchen Hohenschwangau. Weiter entlang der Route öffnet sich vom Kalvarienberg aus ein atemberaubender Panoramablick auf die Füssener Altstadt, die Königsschlösser und die Seen des Voralpenlandes. Alles vor imposanter Bergkulisse. Die letzte Station entlang des Wanderweges markiert das Hohe Schloss. Ein farbenfrohes Highlight Füssens.

Mittags bayerische Kulinarik

Nach diesem sportlichen Vormittag habt ihr euch ein allgäuisches Mittagessen verdient. „Kässpatzen“ und „Alpenschnitzel“ stehen im Restaurant Herzl auf dem Tisch. Bier darf sich jeder Gast selbst zapfen.

Entspannen im Thermalbad

Wer genug von Bewegung, Kultur und freier Wildnis hat, entspannt sich nachmittags in einem der Thermalbäder der Region. Saunieren mit Blick auf die Märchenlandschaft oder Wildwasserrutsche – ihr habt die Wahl.

Wasser marsch am Lechfall

Bei Sonnenschein bietet sich außerdem ein Ausflug zum Weißensee an. Achtung: romantisch! Oder ihr besucht den Lechfall. Bis heute prägt der 264 Kilometer lange Fluss nicht nur die Landschaft sondern auch die Wirtschaft der Städte und Dörfer, durch die er sich schlängelt. Schon im Mittelalter galt er als Handelsweg. Heute nutzt die Bevölkerung seine Kraft zur Stromerzeugung.
Am Lechfall zeigt der Wasserriese seinen wilden Ursprung. Über fünf Stufen stürzen die Wassermassen 12 Meter in die Tiefe. Vom König Max Steg aus, der direkt über dem Lechfall ragt, habt ihr den besten Blick auf das tosende Nass.

Hier könnt ihr übernachten

Autor: Ronja Gysin

Bild: Tim Dorr, CC BY-SA 2.0