Jugendherbergen verlosen Reise zum neuen Detlev Buck Film Same Same but different

Same Same But Different - Eure Erlebnisse zählen

Aktionsinformationen

Teilnehmer der Aktion: 12
JonasDasJohnnyJonasDasJohnny(17) aus Bad Oeynhausen
LiSi(15)
SylviaSylvia(20) aus Berlin
Leaaa(16)
Cathi93Cathi93(17)
aGreenaGreen(18) aus Mainz
fee_87fee_87(23) aus Köln
Fräulein PrusseliseFräulein Prusselise(19) aus Stuttgart
steffie_90steffie_90(20) aus Erftstadt
1_umweltengel1_umweltengel(16) aus Ulm

Filmstart von SAME SAME BUT DIFFERENT am 21.01.2010! Zwei youpodianer konnten mit unserer Aktion schon bei der Premiere dabei sein. Auch die anderen Gewinner des Wettbewerbs zum Film stehen fest...

Was wir wollen

Seid am 19. Januar 2010 auf der Premiere des Films in Hamburg dabei und trefft Regisseur und Schauspieler. Außerdem könnt ihr noch viele weitere tolle Preise gewinnen. Was dazu zu tun ist...

Was wir brauchen

Schreibt uns bis zum 12. Januar 2010: Wann und wo wart ihr schon einmal "different"... also habt euch auf Reisen vielleicht zunächst fremd oder anders gefühlt und habt dann trotzdem - oder gerade deshalb - tolle Begegnungen gemacht? Schreibt eure Erfahrungen einfach direkt unten ins Kommentarfeld zur Aktion oder an kilp@djh.org

Die Gewinne:
Die besten beiden Texte gewinnen je 2 Premierentickets für SAME SAME BUT DIFFERENT in Hamburg (19. Januar 2010) inkl. Meet & Greet mit den Film-Stars plus Reise nach Hamburg und Übernachtung in der Jugendherberge Hamburg - Auf dem Stintfang.

Als weitere Preise verlosen wir unter allen Kommentaren und Zuschriften:

- 10 x den Roman von Benjamin Prüfer,
- 5 Hörbücher,
- 10 Soundtracks,
- 5 T-Shirts zum Film und nicht zuletzt
- 20 Kinotickets.


Die beiden Gewinnertexte findet ihr ab sofort im youpodia-Magazin.

Kommentare

PietPiet(23) aus Bielefeld

War schon jemand im Film?

Ich gehe Samstag rein.
Und bei der Premiere, wie wars da... Habt ihr echt David Kross getroffen?

Leaaa(16)

...

ich gehe auch bald rein..:)
ohhh..ich beneide euch so...ihr habt echt David kross getroffen :) schon cool..
Aber noch mal was Anderes: wie ist es denn jetzt eigentlich mit den anderen Gewinnern? Wann bekommen die denn ihre Preise? Oder hat schon jemand was bekommen? Ich nämlich nicht...

WenckeWencke(23) aus Ahrensburg

Premiere

Ja, wir haben David Kross getroffen. Und Benjamin Prüfer war mit seiner Familie auch da. Er hat mit seiner Frau zwei gesunde (!) Kinder!!

Den Film selbst fand ich sehr gut!

Ich habe auf der Premierenparty Sascha getroffen, der hier ja von seiner Liebe auf Bali geschrieben hatte. Wir werden nochmal gemeinsam ausführlicher über alles berichten!

bird999bird999(21) aus Würzburg

Das hört sich gut an

Konntet ihr auch sprechen oder ist da nur die die Zeit für ein bisschen small tlak? Aber auch schön dass die beiden Kinder gesund ist... irgendwie bewegend das Ganze

WenckeWencke(23) aus Ahrensburg

David Kross und Co

War mehr ein bisschen Small Talk. An dem Abend haben sich ja irgendwie alle um sie gerissen! Wir haben David zu seiner Schauspielleistung gratuliert, Detlef Buck konnten wir noch sagen, in welchen Ländern sich unsere eigenen Geschichten abgespielt haben - und dann kamen schon die nächsten Interviewer :-)

Help_ITHelp_IT(22) aus Rottenburg (Neckar)

Immerhin

Man kann euch ja schon beneiden, aber eure Texte haben ja verdient gewonnen. :) Bin auch schon gespannt auf euren längeren Bericht über die Premiere.

Ich muss den Film auch noch unbedingt sehen. Hab zuletzt in der Neon ein Interview mit David Kross und Benjamin Prüfer gelesen und je mehr ich darüber lese, desto mehr wird es Zeit, den Film endlich anzuschauen...

nico_89nico_89(21) aus Brandenburg

Coole Action

Glückwunsch, das erlebt man nicht alle Tage, schön zu wissen, dass die Kids der beiden kein HIV haben!

WenckeWencke(23) aus Ahrensburg

Unsere längere Antwort

Hier findet ihr unsere längere Berichterstattung über die Premiere: http://www.youpodia.de/themen/same-same-different-so-war-die-premiere

Vielen Dank euch allen für die lieben Komplimente!

Apropos Gewinner...

Herzlichen Glückwunsch! Und viel Spaß mit den Gewinnen zum Film wünschen wir allen von uns ermittelten Gewinnern der weiteren Preise:

Den Roman von Benjamin Prüfer gewonnen haben: Steffie_90, Cathrin Steiger, Georgia Rinke, Georgie Kim Pierenkemper, Jeannine Ziegler, Rüdiger Wendt, Xuan Hoang, Andreas Göddertz, moon_girl, Harry Gehrke

Ein Hörbuch der Geschichte gibt es für: Sebastian Mangelsen, Claudia Fliege, Sylvia, Lisa_blue, Axel Jürs.

Je 2 Kinokarten für den Film "Same Same But Different" gewonnen haben: Marie Martin, Sandra Otto, Sarah Dautermann, Ella_HH, Malay, Ariane Pourkian, Jessica Kammer, Stefanie Feld, Marco Rauter, itsmedenise

Den Soundtrack des Films bekommen: Thomy Quirce, Cathrin Steiger, Jennifer Kraus, Claudia Potzmann, Lisa Koeritz, Swantje Mahncke, Leaa, Nadine, darthsushi, sunshine Pagoda 

 Das T-Shirt zum Film erhalten: Elisabeth Koller, Simon Szabo, Bettina Kreuzer, Marie Gruber, Bianca Petz

Für alle, die uns noch nicht Ihre Adresse zum Versand des Gewinns mitgeteilt haben, bitte einfach eine kurze E-Mail an: redaktion@youpodia.de schreiben. Besten Dank!

Kool_CatKool_Cat(19) aus Windeck

Habe grade zufällig

bei tv total einen Ausschnitt des Films gesehen, der läuft ja Donnerstag an. Würde sagen, ein Kinobesuch lohnt sich hier auf jeden Fall :o)

Help_ITHelp_IT(22) aus Rottenburg (Neckar)

Film

Bin auch schon gespannt, wie das Buch umgesetzt wurde. :)

PS: Den Gewinnern heute viel Spaß bei der Premiere!

Die Gewinner beim Wettbewerb Same Same But Different

Vielen Dank für eure tollen Beiträge! Ich glaube das Thema des Films trifft auch den Nerv von vielen, die zum ersten mal alleine Reisen oder länger unterwegs sind.
Die beiden Gewinner stehen nun fest: Sascha und Wencke fahren am 19.01. nach Hamburg zur Premiere mit Regisseur und Schauspielern und nehmen an der Premierenfeier teil... Die weiteren 50 Gewinne/r ziehen wir in Kürze, spätestens zum Filmstart am 21.01. findet ihr alle Infos hier.

Außerdem stehen die Gewinnertexte, die per E-Mail eingegangen sind,im youpodia-Magazin. Schaut einmal rein...

Und ein Veranstaltungstipp noch:

Passend zum Filmstart finden in Essen und Hamburg Lesungen mit Benjamin Prüfer statt. Der Autor des Buches WOHIN DU AUCH GEHST – der Drehbuchvorlage zum Film - liest spannende Passagen daraus vor. Passend dazu werden erste Filmszenen gezeigt. Der Eintritt ist frei.
Die Lesungen finden statt:

14. Januar Essen

Campus Essen
Universitätsstraße 2
Hörsaalzentrum S05, Raum:T00 B32
45141 Essen
Beginn: 19.00 Uhr

15. Januar Hamburg

Euro Business College (EBC) Hamburg
Esplanade 6, 3. OG
20354 Hamburg
Beginn: 16:30 Uhr

Anmeldung unter lesereise@samesame-themovie.com.

save-the-worldsave-the-world(17) aus Bad Schussenried

Gewinnertexte

Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, die ganzen Texte zu lesen. Bin auch sehr gespannt auf die beiden Gewinnertexte und finde es gut, das sie nochmal extra veröffentlciht werden.

Wow!

Schon so viele interessante Geschichten als E-Mail oder Kommentar - darüber könnte man fast einen eigenen Film drehen. Die 2 Gewinner der je 2 Premierentickets stellen wir auf jeden Fall am 13.01. online, damit sie sich noch vorbereiten können auf die Premiere am 19.01. Also schaut am 13.01. rein, ob ihr dabei seid.

Leaaa(16)

Noch eine kleine Geschichte

Ich war vor ein paar Jahren mit meiner Familie auf Korsika. Eine schöne, französischsprachige Insel. Während ich mit meiner Familie zusammen am Strand oder in der Stadt unterwegs war, fühlte ich mich zwar als Tourist, doch da ich ja in vertrauter Begleitung war, hielt sich dies noch in Grenzen.
An einem Tag jedoch brachten meine Eltern mich zu einem Pferdehof, auf dem "Touristenreiten" stattfand. Natürlich freute ich mich total- welches kleines Mädchen nicht ;)- und meine Eltern hatten auch mal 2 Stündchen Ruhe vor mir...;)
Als aber meine Eltern mit den Besitzern auf Englisch alles ausgmacht hatten, fuhren sie natürlich wieder und ab da fühlte ich mich wirklich "different".
Ich meine, ich war wirklich noch kleiner, meine Englischkenntnisse waren noch nicht so überragend und ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass viele Franzosen nicht gerne Englisch sprechen. Naja, auf jeden Fall versuchte die "Reitleiterin" sich mit mir irgentwie zu verständigen, eine Mischung aus Französisch und Englisch. Überwiegend redete sie französisch auf mich ein. Viel konnte ich dazu nicht sagen und als dann auch noch ältere Mädchen, die auf dem Hof halfen, kicherten und tuschelten - wenn auch wahrscheinlich aus einem ganz anderen Grund- fühlte ich mich wirklich fremd. Mir wurde bewusst, wie viel es doch ausmacht, wenn man sich mit einem Menschen klar unterhalten und verständigen kann.
Nach einigen pantomimischen Vorführungen der französischen Frau wusste ich aber dann zum Glück, zu welchem Pferd ich sollte, was ich noch machen sollte und wo ich mich danach einfinden sollte. Verschüchtert war ich zwar immer noch, aber wenigstens kannte ich mich mit Pferden aus.
Nachdem ich das mir zugeteilte Pferd dann geputzt und gesattelt hatte, sollte ich zuerst auf den Reitplatz kommen und ein bisschen vorreiten. Als ich den Eingang zum Reitplatz gefunden hatte- nicht lachen, dass war wirklich verwirrend da- meine Reitleistungen für einen Ausritt reichten, und die Reitleiterin mir gezeigt hatte, welche französischen Kommandos welche Gangart des Pferdes bedeuteten, ging es los.
Mit noch ein paar anderen französischen Mädchen, die aber anscheinend nicht auf Korsika lebten, und einer Spanierin ritten wir in die korsische Landschaft hinein.
Ich fühlte mich immer noch nicht zugehörig, doch nach einer Weile wurde es besser, denn ich tat wenigstens etwas, was mir Spaß machte und vorallem der Strand, an dem wir entlangritten, war sehr schön. Die französischen Mädchen blieben natürlich unter sich, doch bald ritt die Spanierin neben mir, etwas älter als ich vielleicht, und wir verstanden uns gut. Zwar redeten wir nicht viel und wenn, dann jeder in seiner Sprache oder etwas Englischmix, doch trotzdem fühlten wir uns durch die ganzen Franzosen, die unter sich blieben, beide ausgegrenzt und das führte uns zusammen. Ich glaube wir redeten über das Wetter und die Pferde. Natürlich verstand ich von der Sprache her nicht mehr als bei den Franzosen, doch durch die Verbundenheit, die wir fühlten, verstanden wir uns einfach. So wurde es doch noch sehr schön und ich fühlte mich doch noch sehr wohl.

SylviaSylvia(20) aus Berlin

Schon irgendwie anders...

...fühlte ich mich, als ich drei Monate in Brüssel gearbeitet habe. Kaum 18 geworden, wurde ich von meinem Ausbildungsunternehmen in die belgische Hauptstadt geschickt. Also Zug buchen, Koffer packen und ab die Post. Ich kam relativ spät an und nahm mir zuerst ein Taxi. Auf der Fahrt zu meiner "neuen" Wohnung konnte ich einen ersten Blick auf die Stadt erhaschen. Alles sah ziemlich alt und schmutzig aus. Die Menschen schauten böse und unfreundlich. Eigentlich bin ich jemand, der sich in der Welt zu Hause fühlt und überall wunderbar klar kommt. Doch hier hatte ich nicht im geringsten das Gefühl, dass ich mich hier mal daheim fühlen würde. Am richtigen Haus angekommen, begrüßte mich mein Vermieter und zeigte mir die Wohnung. Die Wohnung war unheimlich klein. Eigentlich war es nur ein einziges Zimmer, indem der Kleiderschrank, das Bett, der Fernseher, die Küche, die Dusche und eigentlich alles befand, was man so braucht. Außer die Toilette - die war auf dem Hausflur. Alles war im ersten Moment schrecklich und ich fühlte mich total "different". Am nächsten Morgen ging ich früh einkaufen. Die Leute schauten immer noch unfreundlich und ich war ehrlich gesagt ein wenig verängstigt. Dann ging ich in den kleinen Supermarkt an der Chaussee de Charleroir und schnappte mir einen Einkaufskorb. Mit den wichtigsten Lebensmitteln bewaffnet marschierte ich an die Kasse. Dort stand ein dunkelhäutiger, hübscher Mann Anfang 20. Er fragte mich auf Französisch, ob ich eine Tüte für die Einkäufe möchte. Ich bejahte. Plötzlich fragte er mich auf Englisch, ob ich aus Deutschland käme und lächelte mich strahlend an. Wir unterhielten uns kurz, dass ich eine Art Praktikum hier mache würde und er fragte mich, ob ich denn ab jetzt öfter käme. Seit diesem Tag ging ich mit einem Lächeln durch Brüssel und sah die Stadt in einem ganz anderen Licht. Ich weiß nicht, wie er heißt oder auch sonst nichts über ihn. Aber der Einkauf in diesem Supermarkt war seitdem regelmäßig mein Highlight des Tages. Und Brüssel ist eine meiner absoluten Lieblingsstädte geworden :-)

SAME SAME BUT DIFFERENT

Faszination Ruhrgebiet

In diesen Sommerferien zog es mich nicht nach Italien oder Spanien. Ich hatte mir vielmehr in den Kopf gesetzt, etwas Neues auszuprobieren und landete deshalb in Nordrhein-Westfalen, genauer gesagt im Ruhrgebiet. Dort wollte ich mir verschiedene Städte und Fußballspiele ansehen sowie auch bei dem ein oder anderen Event des „Bochumer Musiksommers“ vorbeischauen. Hier nun eine Art Tagebuch über das spannende Leben zwischen Rhein und Ruhr.

28.8.: Erst waren es Wiesen und Felder und Bäume. Dann war ich in Aschaffenburg und der Zug fuhr an Teichen vorbei. Das ist Entspannung. DAS ist Urlaub. Irgendwann kam ich dann endlich in Mainz an. Mainz- die Stadt des Karnevals. Aber viel hab ich nicht gesehen von dieser Stadt. Denn nur wenige Minuten später ging`s mit dem IC nach Köln weiter - mit dem IC, der nach Hamburg-Altona unterwegs war. Tja und jetzt- jetzt sitz ich im ICE, der lediglich über Düsseldorf und so in Richtung Bochum und weiter fährt. Aber in Bochum, da steig ich aus. Denn Bochum ist heute mein Ziel und für die nächsten Tage auch mein Zuhause. Ja und dann werd ich in den nächsten Tagen im Ruhrpott leben. Und ich bin gespannt, was mich dort alles erwartet. Auf jeden Fall eine Woche voller spannender Erlebnisse und einigen wenigen Terminen. Aber sicherlich auch Spaß und eine Art kleines Abenteuer. Naja, wenn ich ehrlich bin, ist es schon mehr als eine bloße Woche. Genauer gesagt sind es acht Tage Freiheit, Urlaub und zwei Tage "von-Zug-zu-Zug-jump". Wie es wird, wird sich zeigen. Sicher ist, dass ich nun bereit bin für die "etwas andere Art von Urlaub".

1.9.: Mensch, du, das is vielleicht n Leben im Pott! Wennste AufSchalke fahrst, wirste gleich als Schwester begrüßt. Am Abend darfste dann zum "Bochumer Musiksommer" zur kostenlosen Disco mit einem der besten DJs der Welt- ATB! Da bebt die City - spätestens nach dem voll fetten "Feuerwerk der Sinne". Am nächsten Tag erholst du dich erstmal vom Partymachen, bis es ab "unter Tage" geht und du mit "Glück Auf" im Bergbaumuseum begrüßt wirst, ehe du am Abend mit Rusty und dem „Starlight Express“ zu den Sternen abdüst. Aber du kommst natürlich auf die Erde zurück und liegst am folgenden Nachmittag unter der Sonne im Stadtparkgras- umgeben von Enten, Wasserschildkröten und Tretbooten. Dann musst du aber unbedingt ins weiß-blauer Meer tauchen - diesmal nehmen dich die Duisburger Zebras (Bundesligateam des MSV Duisburg) mit auf Torereise und die Nordkurve mit in den Rausch. Nach einem 3:0-Sieg gegen Fortuna Düsseldorf geht`s voll mit Humba, humba, tättärä zurück in deine Stadt- Bochum. Und am nächsten Tag merkst du, dass die Halbzeit leider schon vorbei ist und wirst schon von drei Menschen nach dem Weg zu XY in Dortmund gefragt. Heimlich und unbefugt und trotz des SCHWARZ-GELBen Verbotsschildes gehst du dann in den Signal Iduna Park, das Stadion der Klopp`schen Jungs (Jürgen Klopp ist der Trainer von Borussia Dortmund). Später isst du noch im sogenannten Bermudadreieck (Restaurant- und Kneipenmeile) in Bochum und denkst zurück, daran zurück wie alles begann, nämlich mit vielen freundlichen Menschen in und außerhalb der Jugendherberge. Danke Bochum.

3.9.: Und irgendwann landest du dann in Neuss. Und irgendwie kennst du dich da zunächst mal überhaupt nicht aus, bis du doch noch die richtige Bushaltestelle findest. Und schließlich landest du - nach einer fast endlos scheinenden Fahrt - in der Jugendherberge in Neuss-Uedesheim. Irgendwo im Nirgendwo und sowieso. Kindergeschrei. Heimisch einrichten und ab die Post nach Mönchengladbach, kurz: Gladbach. Da fahren die Fußballprofis noch im selben Bus wie du zum Stadion. In das Stadion darfst und kannst du aber um alles in der Welt nicht rein. Also schaust du noch beim Training zu und gehst zur Bushaltestelle. Du steigst am Hauptbahnhof in die S-Bahn ein und lernst zwei Verrückte kennen- nach ein paar Minuten bist du schon deren Freundin. Nächster Tag. Wuppertal. Schöne Stadt. Stufe. Stufe über Stufe. Berg über Berg. Du schwebst in deinen Urlaubsgedanken, nachdem du alle Programmpunkte abgegangen bist. Nach einem Rundgang zu den zwei Rathäusern und dem Neptunbrunnen sowie einigen Fahrten mit der Schwebebahn sitzt du im Zug und wirst gefragt, ob die nächste Haltestelle "Düsseldorf Hauptbahnhof" sei. "Ja" sagst du, weil du dich mittlerweile auskennst. Aber fragen tust du dich, warum dich denn nur alle fragen - ausgerechnet dich, wo du doch gar nicht von hier bist?! Und am späten Abend ist es still. Du denkst und schreibst. Und sitzt einfach nur da. Nur so da. Und du freust dich auf das nächste Highlight: Das Länderspiel Deutschland gegen Südafrika. Und du weißt aber auch, dass dieses große, außergewöhnliche Abenteuer bald vorbei ist.

6.9.: Jetzt sitz`ich im Zug. Diesmal ist es ein besonderer Zug. Es ist der letzte Zug meines Urlaubs. Er bringt mich zurück nach Hause. Zurück- nach einer Zeit voller Abenteuer, Spaß und jede Menge neuer Erfahrungen. Ich kann zurückblicken - stolz zurückblicken auf eine tolle Zeit. À propos tolle Zeit: Gestern war ich beim Länderspiel in Leverkusen, das war sozusagen die Krönung der Reise. Und jetzt fahr ich heim und nehme das alles mit. Nehme 10 Tage Erlebnis und Spannung und zehn Tage voller netter, lustiger und hilfsbereiter Menschen mit nach Hause. Und das Lebensgefühl. Das Pott`sche Lebensgefühl. Danke Sponsoren. Danke Ruhrgebiet. Danke POTT.

Cathi93Cathi93(17)

Same Same but different in Kanada

Hey....

Ich hab mich total "Different" gefühlt als ich 4 Wochen lang alleine in Kanada war.
Es war vorletzten Herbst.
Ich flog alleine und das erste mal 6-8 Stunden nach Kanada....
Jeder sah mich an als ich am Flughafen ankam...aber meine Gastfamilie kam zu mir und begrüßte mich total nett...
Ich vermisste meine Familie und meine Freunde... und war eine Deutsche.... Aber ich wurde zum Glück gut sogar sehr gut aufgenommen... und in die Familie integriert... Dennoch fühlte ich mich total "Different" da ich alleine in einem sehr großen Land war und dass noch für 4 Wochen.... Ich konnte zum Glück Englisch und hatte auch Wörterbücher dabei....
Aber trotzdem war es total schön....
Meine Mutter versuchte alles um das ganze Geld aufzutreiben und als sie sagte sie habe das Geld und ich könne nach Kanada hatte ich schon Angst aber ich war total glücklich darüber....In Kanada kamen viele Leute auf zu die wussten dass ich aus Deutschland kam sogar andere die mich fragten.... Ich dachte mir immer bin ich so besonders???
Aber ich wusste dass es außergewöhnlich ist eine Deutsche Schülerin mit gerade mal 15 Jahren alleine in Kanada...
Sie fragten mich über alles aus... sogar über den 2.Weltkrieg... ich fühlte mich schuldig und anders... sie meinten alle es war nicht so schlimm aber es war sehr schlimm...Desweiteren war meine Gastfamilie eine Jüdische Familie....

Nun ich denke jeder fühlt sich mal "Different" Aber schöne Momente alleine zu verbringen ohne Familie ist schon etwas ganz anderes... Und ich fühlte mich 4 Wochen lang fremd sogar sehr fremd.....Trotzdem war es eine sehr schöne Erfahrung....

Help_ITHelp_IT(22) aus Rottenburg (Neckar)

@Cathi93

Das war sicher eine wertvolle Erfahrung, die dich hat wachsen lassen... Also ich glaube, ich hätt mich mit 15 nicht allein ins Ausland getraut, erst recht nicht so weit weg...

Cathi93Cathi93(17)

@ Help_IT

Dankeschön....

Ja ich hab gesagt ich will dahin und dann hab ichs wirklich getan ich kanns immer noch nicht glauben... aber es ist schon ein ein viertel Jahre her......

Und mit meiner Austauschfamilie hab ich immer noch Kontakt...

Jennsen(23) aus Grünberg

Einblicke...

Letztes Frühjahr haben wir unsere letzten Ersparnisse zusammengekratzt und eine Kreuzfahrt in die Karibik gebucht. Wir waren unendlich vorfreudig darauf, endlich die Traumstrände aus dem Fernsehen entlang spazieren zu können. Sommer, Sonne, Strand und Meer waren das Einzige, was wir erwarteten. Vielleicht noch ein paar außergewöhnliche, karibische Speisen, bunte Blumen und einheimische Märkte.
Natürlich gab es das alles und wir sammelten viele wunderschöne Eindrücke und Erinnerungen. Allerdings gab es auch eine andere Seite. Abseits der Touristenwege lagen zerrüttete Hütten, dreckige Straßen und viel Armut. Zwischen diesen Menschen wurde einem erst mal bewusst, was es heißt, sauberes Wasser und beheizte Wohnräume zu haben. Kinder spielen mit Stöcken und Steinen auf der Straße und leben jenseits von Computern und Spielekonsolen.
Dort haben wir von einer stämmigen Einheimischen, von einem dreckigen Grill am Straßenrand, das köstlichste und leckerste Hähnchen unseres Lebens gegessen.
Man fühlt sich „different“, weil man im Alltag Sorgen hat, die diese Menschen vermutlich müde belächeln würden. Es zeigt einem, dass es Wichtigeres gibt, als Prestige und Konsum.

Biene88Biene88(26) aus Stuttgart

Naja

also wenn ich mal ein Beispiel beisteuern darf... In meinem Sizilienurlaub sind wir in einem kleinen Bergdorf in eine Pizzeria gegangen... Der Wirt "Papa Joe" war total begeistert, dass sich mal wieder deutsche in sein Lokal verirrt hatten, weil er selber lange in der Nähe von Düsseldorf gelebt hatte. Er hat uns Vorspeisen a la casa gemacht und immer weiter aufgetischt. Nach dem Essen wollten welche einen Grappa und er hat die Flasche einfach auf unseren Tisch gestellt und meinte, wir sollten uns selber einschütten... Berechnet hat er es nachher nicht. Und wo bitte passiert das in Deutschland mal? Wenn man Stammgast in einer Kneipe ist, kriegt man vielleicht mal ein Freigetränk, sonst aber auch nicht. Da würd nie einer auf die Idee kommen einfach aus Gastfreundschaft und Geselligkeit eine Flasche auf den Tsch zu stellen... Da geht es eher um den Verdienst... Daher würd ich anhand dieses Beispiels sunny_885 zu einem gewissen Grad Recht geben!

LiSi(15)

Same Same but different

Ich hatte das Gefühl bei meiner Reise nach Prag. Es war das erste Mal, dass ich ins osteuropäische Ausland gefahren. Alles war anders; die Namen und Haltestellen waren unausprechlich und da wir mit unseren Koffern mit der Metro zum Hotel gefahren sind, fühlten man sich gleich durch die Blicke auf jeden Fall fremd.
Als wir aber am letzten Tag in den Supermarkt gingen und etwas suchten, fragten wir einen Verkäufer nach diesem Produkt - natürlich erst auf Englisch, dieser Verkäufer antwortete sofort auf deutsch. Wir waren sehr überrascht darüber und fühlten uns an diesem letzten Tag gar nicht mehr so fremd.

sunny_885sunny_885(19) aus Unna

Interessant

Alle schwärmen immer davon, wie freundlich wir im Ausland meistens aufgenommen werden (gut, es gibt auch Länder, in denen das nicht so ist)... Komisch nur, dass in Deutschland immer die mangelnde Gastfreundlichkeit angeprangert wird. Sind wir hier zu sehr mit uns selbst beschäftigt oder woran liegt das?

freddy_09freddy_09(20) aus Stuttgart

@sunny_885

Empfindest du das so? Klar gibt es ein paar griesgrämige Menschen, die nur mit sich beschäftigt sind, aber ich hab den Eindruck, dass gerade unsere Generation sehr weltoffen und aufgeschlossen ist, zumindest kann ich das von meinem Umfeld behaupten. Und dass Deutschland gastfreundlich sein kann, hat doch z.B. die WM 2006 bewiesen...

MarkusevicMarkusevic(21) aus Paderborn

Finde ich auch - die WM2006

Finde ich auch - die WM2006 hat international das Ansehen erhört, der Status von Metropolen von Berlin, München und Hamburg sprechen auch dafür, dass die Welt das mit anderen Augen sieht. Aber wie mit den vielen Beispielen zum Thema "different" bewiesen ist, die Erfahrungen, was es hier alles zu entdecken gibt, muss vielleicht jeder selber machen. In Jugendherbergen habe ich das "aufgenommen werden" jedenfalls schon häufig erlebt ;-)

Ella_HHElla_HH(19) aus Hamburg

Finnland das Land der Seen

Bis letztes Jahr war ich bei den Pfadfindern in Hamburg. Als Abschlußfahrt waren wir im Sommer für 3 Wochen in Finnland. Das war wierklich ein Abenteuer und ein echtes Erlebnis! Wir waren etwa 10 Personen und fuhren gute 2 Tage mit der Fähre bis Finnland. Der Hafen von Helsinki war erreicht. Wir packten unsere 7 sachen und betraten Finnischen Boden. Zu Fuß mit Wanderrucksack machten wir uns auf Finnland und die zahlreichen Seen und narürlich die Kultur, die Menschen und die Tiere kennenzulernen. Wir kamen aus der Stadt heraus und es wurde ländlicher da war schon der erste See zu sehen. Wir machten halt und kühlten uns im kalten, klaren Wasser ab. Wir wollten unser Zelt am See für die Nacht aufschlagen, wir machten ein Feuer und genoßen unsere erste lauwarme Nacht in Finnland. Plötzlich hörten wir knacken und schnaufen da tauchte am anfang des Waldes ein Elch auf, ein echter Elch ist in freier Natur schon was anderes und kam einem wirklich fremd vor. Obwohl es doch fast wie ein Hirsch in Deutschland wäre. Am nächsten morgen bauten wir unser Zelt ab und wanderten weiter. Als es langsam richtung abend ging kamen wir in einem kleinen Dorf an. Die Einwohner nahmen uns herzlich auf. Sie kannten es schon das Pfadfinder Gruppen druch ihr Dorf kamen. Das verständigen mit den Finnen war schwierig, natürlich konnte man Englisch reden doch viele konnten nur brocken Englisch oder gar kein Englisch. Wir verständigten uns mit Händen, Füßen und kleinen Bildchen. Es war mir fremd mit den Menschen kommunizieren auf so eine Art und Weise. Doch tatsächlich am Ende hatten wir einen Schlafplatz angeboten bekommen. Etwas oben am Wald war ein Holzhaus mit Sauna. Die Nacht war friedlich und angenehm neu im Duft von frischen Kiefernholz einzuschlafen.

Die Reise hatte mich etwas verändert, als ich wieder zu hause war schätzte ich einige dinge die für uns sonst verständlich wären mehr als sonst. Die Errinerungen die Gastfreundlichkeit der Finnen werd ich wohl nie vergessen. Es ist schwer nochmals soetwas zu finden. Es war wirklich ein Abenteuer die 3 Wochen jeden einzelnen Tag wieder an einem neuen Ort aufzuwachen.

Nadine(13) aus Geseke

Same same but different

Hallo
Also wo ich das Thema gelesen hab musste ich an meine Ferien in London denken.
Es war Herbst und ziemlich kalt in London wir hatten dicke Winterjacken an. Als wir spazieren wollten haben wir bemerkt das die Londoner alle Shorts & Badeschlappen anhatten. WIr kamen uns dumm vor weil wir ziellos durch die Stadt gelaufen sind und sehr warm angezogen waren. Man merkte einfach das wir nicht von London sind.
Ich fühlte mich sehr "different" weil ich nicht wirklich fließend Englisch sprechen kann.
Als wir dann einen Abend im Hard Rock Cafe waren , haben alle Bier getrunken und waren nicht mehr ganz so nüchtern...
Als wir dann in der U-Bahn saßen bekam meine Tante mit das die Frau neben und Argentinierin ist & fing an sie mit Deutsch- Englisch zuzulabern das wir diesmal die WM gewinnen würden aber obwohl man kaum etwas von dem verstanden hat was meine Tante gesagt hat , hat die Argentinierin gelacht und daraus wurde eine noch sehr nette Unterhaltung wenn auch nicht alles verständlich war.
Das war mein "same same but different" erlebnis ;)

darthsushi(21) aus Hagen

Grenzen überschreiten

Ich war im letzten Winter mit meiner Freundin in Bremen (wie seit 2 Jahren jedes Jahr einmal). Normalerweise hätten wir gerne zwei Einzelzimmer gehabt, aber aufgrund dessen, dass ich zu spät reserviert hatte, kamen wir in Mehrbettzimmer. An sich war das nicht schlimm, weil ich kein Problem damit hatte, mit anderen in einem Zimmer zu schlafen. Es waren zwei Amerikaner und ein Italiener mit auf dem Zimmer. Da meine Englischkenntnisse nicht gerade der Brüller sind^^ habe ich mich zuerst nicht getraut, irgendwas zu sagen. Ich kam mir sehr einsam vor.

Doch die beiden Amerikaner waren einfach nur richtig nett. Sie konnten auch ein wenig deutsch, sodass ich mich mit Ihnen unterhalten habe und auch mit Ihnen Englisch geredet habe. Im Nachhinein habe ich mir dann gedacht: Hey, die beiden sind Menschen wie du, sie sprechen doch nur eine andere Sprache. Vielleicht haben sie genauso viel Angst am Anfang gehabt, so wie du jetzt. Am nächsten Morgen dann haben wir uns gemeinsam an den Tisch gesetzt und zusammen gefrühstückt. Wir haben uns fröhlich unterhalten. Es hat vielleicht äußerlich den Eindruck gemacht, als ob wir super befreundet wären und uns schon lange kennen, aber innerlich habe ich mich noch immer ein wenig fremd gefühlt. Doch ich würde diese Erfahrung immer wieder gerne machen, da es mich daran erinnert, dass ich mich nicht fremd fühlen muss, wenn ich Menschen aus anderen Ländern treffe. Ich war und bin froh über diese Erfahrung.

Wir sind alle Menschen und doch sind wir verschieden. Das habe ich in der Zeit in Bremen wirklich erlebt. Deswegen ist das für mich "Same, Same but different".

moon_girlmoon_girl(17) aus Schwäbisch Gmünd

Wieder ein Beispiel

Wieder ein Beispiel wie wichtig es sit v.a englisch zu leren und sich zu trauen zu sprechen... Ihr macht mir zwar ein schlechtes Gewissen aber spornt mich mit euren Geschichten auch irgendwie an :)

Same Same but Different in Mandalay

Ich komme gerade mit zwei Freundinnen von einer zwölftägigen Rundreise durch Myanmar (Birma) wieder. Ich bin das erste Mal in Asien gewesen und ich muss sagen - ich habe mein Herz verloren. Von unseren (leider viel zu kurzen) zwölf Tagen waren wir insgesamt drei Tage in Mandalay, eine der letzen Königsstädte des Landes. Dort trafen wir einen Mönch, der uns einen ganzen Tag durch seine Stadt in viele Pagoden und Hinterhöfe geführt hat. Das Land leidet unter einem harten Millitärregime und Mönche stehen seit 2008 leider sehr im Fokus. Wir haben neugierige Blicke erhalten - drei europäische Mädels mit einem Mönch. Die unglaublichen 1000 Stufen auf den Mandalay Hill waren ein Klacks, der Mönch war immer an meiner Seite. Ein unbeschreibliches Gefühl der Ruhe und Kraft hat er auf mich ausgestrahlt. Nach dem Sonnenuntergang hat er uns in ein Mädchen-Kloster geführt. Nachdem uns ein/zwei Mädchen erblickt hatten, strömten sie wie kleine Ameisen aus der Monastry und griffen unsere Hände, unsere Taillien, wuschen uns die Hände und gaben uns Palmzucker und Süssigkeiten. Und das alles mit einer unglaublichen Freundlichkeit und herzlichen Wärme - so etwas ist ein einmaliges Erlebnis. Innerhalb von nur fünf Minuten standen ca. 50 kleine Mädchen um uns herum und lachten und schauten uns mit ihren großen, schönen Augen an.
Das Land ist trotz seiner schwierigen politischen Situation wunderschön, die Menschen sind so herzlich wie kaum irgendwo. Man bleibt nicht lange allein und findet sich schnell in dieser Gesellschaft. Und das tolle an diesen Menschen: ihre Gelassenheit, Ruhe, Warmherzigkeit und Freundlichkeit färbt schnell ab, wenn man sich darauf einlässt. Ich habe mich nach wenigen Tagen dort innerlich Same but äußerlich Different gefühlt... Es sind wahnsinnige Erlebnisse, die ich auf meiner Reise erfahren habe - die mich momentan noch nicht loslassen...

Help_ITHelp_IT(22) aus Rottenburg (Neckar)

@Sunshine_Pagoda

Schön beschrieben. :)
Man bekommt das Gefühl, dabei gewesen zu sein. Auf der anderen Seite hat man den Eindruck, das alles mal selbst erfahren zu müssen. Das sind vermutlich Reisen, von denen man seinen Enkelkindern noch erzählt...

dovedove(20) aus Bad Oeynhausen

Davon hab ich auch schon gehört

Davon hab ich auch schon gehört und der Bericht bestätigt mich, vielleicht doch mal Richtung Myanmar zu schauen/planen ;o)

itsmedeniseitsmedenise(17) aus in the middle of nowhere

Surfen kann fremd sein

Ich war diesen Sommer mit meiner Familie an der Nordsee und habe dort einen Wellenreiterkurs gemacht. Am Anfang hab ich mich total fehl am Platz gefühlt weil ich viel kleiner als die anderen war und -im Gegensatz zu den anderen- total unsportlich. Aus diesen Gründen habe ich mich total zurückgehalten und war schüchtern im Umgang mit anderen.
Im Kurs lernte ich jedoch jemanden kennen dem es wohl genauso ging wie mir und wir haben uns etwas angefreundet. Zu zweit waren wir viel selbstbewusster und kamen auch in den Kontakt mit den anderen Kursteilnehmern die alle total nett waren.
So hat es total viel Spaß gemacht und ich erinner mich total gern an die Zeit zurück auch wenn das Wetter weniger gut war :]

moon_girlmoon_girl(17) aus Schwäbisch Gmünd

Caldetas

Bin letztes Jahr mit ner Freundin und einer Jugendgruppe auf nem Campingplatz in der Nähe von Caldetas gewesen. Auf dem Campingplatz waren auch ganz viele Jugendliche aus verschiedernen Ländern - Franzosen viele, Italiener, natürlich Spanier usw. Da hab ich dann mal festgestellt wie wichtig's ist andere Sprachen zu lernen, osnst hat man echt Probleme sich vernünftig zu verstängen und fühlt sich nicht nur anders somndern auch ein bisschen ausgeschlossen...

MarkusevicMarkusevic(21) aus Paderborn

Aller Anfang ist schwer, auch in Antalya

Zum Türkisch lernen war ich im letzten Jahr 4 Wochen in Antalya. Meine Freundin ist Türkin, so habe ich zur Türkei schon vor der Reise ein sehr sehr positives Verhältnis gehabt. Als ich auf dem Flughafen Antalya angekommen bin ist dieses positive Verhältnis aber zunächst gekippt und ich fühlte mich anders und fremd: Der Flieger hatte Verspätung und ich hatte den letzten Bus verpasst, das bedeutet in Antalya auch, dass die Taxis automatisch teurer werden. Ich wollte mir das Geld sparen also legte ich mich auf dem Flughafen so gut es ging auf die schlaffeindlichen Schalensitze. Ich machte dann aber die Begegegnung mit der türkischen Militärpolizei, die mir ihre MPS vor die Nase hielten. Für mich ein Schock. Wahrscheinlich hatten die was gegen Backpacker, die sich da Pennen legten - ich hatte aber Angst, dass die mich mitnehmen wollen, verstand noch nicht so genau was los war.

Schließlich bedeutet ich, dass ich zum "Taxi" gehen werde und sie ließen mich in Ruhe. Ich zahlte gerne den Nachttarif und war froh weg zu sein. In der Sprachschule wo ich einquartiert war, war sogar noch der Nachtwächter wach, der wusste das ich kommen sollte.

Beim Sprachkurs in Antalya war alles super, insbesondere das Tandem Sprachen-lernen mit Can, der sich - glaube ich recht erfolgreich - bemühte, Deutsch zu lernen. Antalya abseits der Touristenfallen ist wunderschön.

steffie_90steffie_90(20) aus Erftstadt

@Markusevic

Das glaub ich wohl gern, dass Antalya total schön, wenn man es nicht nur in den Touristenecken sieht... Das ist vermutlich in jedem Land so. Cool, dass du jemanden da hattets der dir das ermöglicht hat... Und wenn du jetzt besser türkisch sprichst, kann dir sowas wie da am Flughafen ja glücklicherweise nicht mehr passieren :o)

fee_87fee_87(23) aus Köln

Schöne Aktion

Zählen nur Reiseerlebnisse oder auch generell Situationen, in denen man sich fremd fühlt?

Hi fee, in der Tat geht es

Hi fee, in der Tat geht es uns hier in erster um Erlebnisse auf Reisen.

1_umweltengel1_umweltengel(16) aus Ulm

Wenn ich ´mal

auf mich gucke ist meine Situation zwar für mich normal aber für manche auch irgednwie nich...: meine Eltern habn sich getrennt. Das ist nicht immer ganz einfach aber meine Geschwister und ich kommen damit gut aus. Gibt auch noch mehrere Freundinnen wo es auch so ist, aber normaler ist es ja ein mt einer vollständigen Familie :)

Ein anderes "different" von Frau zu Mann

Als ich das erste Mal "Der Vorleser" gesehen hatte, da fühlte ich mich sehr "different". Warum?

Ich bin Ü 25 und hatte nur noch den Wunsch, den David kennenzulernen. Ich habe mich ein bisschen in Ihn verliebt, obwohl ich eine langjährige Beziehung habe...

Danach habe ich alle weiteren Filme mit Ihm gekauft und mir alle schon x mal angesehn.

David motiviert mich, meinen Weg zu gehn und zeigt mir, dass man viel schaffen kann wenn man es wirklich will.

Da der Altersunterschied aber ein paar Jährchen betrifft fühle ich mich sehr "different"...

dovedove(20) aus Bad Oeynhausen

Hey eisbaerin

DAs ist auch eine interessante Perspektive... Aber ist es denn ein richtiges Verliebtsein oder kann man das eher unter Schwärmerei werten?

dovehi:)also, ich habe ja

dove

hi:)

also, ich habe ja ne beziehung eine langjährige aber trotzdem denke ich täglich an ihn :) keine ahnung warum, denn ich hatte dies nie auch als teenie nicht - auch schauspieler interessierten mich nicht sonderlich. klar, man kann erst von verliebt reden, wenn man jemanden kennt aber es ist meiner meinung nach echt so *g*

dovedove(20) aus Bad Oeynhausen

Uii - eisbaerin

das hört sich ja verzwickt an... Leider kann ich da nicht so wirklich mitreden. Bin noch nie so richtig Fan von jemandem gewesen, zumindest nicht so stark, dass ich für einen "Prominenten" total schwärmen würde. Weiß denn dein Freund/Partner davon? Wenn ja, was sagt der dazu?

Hi :)Ja, er weiss es und er

Hi :)

Ja, er weiss es und er grinst immer darüber :)
Hat mir ironischerweise sogar den Desktop Hintergrund mit einem Bild geschmückt...hi hi
Und naja, ich weiss auch nicht, warum diese Phase erst jetzt kommt, da sie bei Anderen ja viel früher kommt. Bin wohl ein verrücktes Huhn ;)
Sollte ich gewinnen, so würde ich eh ohnmächtig werden vor Freude...

Fräulein PrusseliseFräulein Prusselise(19) aus Stuttgart

Richtig fremd aka different

Richtig fremd aka different habe ich mich zuletzt in Berlin gefühlt - "Mitte" ist mir echt ein Stück zu Posh Spice.

tobi-tobtobi-tob(20) aus München

feeling posh

wie fühlt man sich den "posh spice" ;-)

Kambodscha

Hallo!
Zum Thema "different" fällt mir ganz klar mein halbes Jahr in Kambodscha ein.
Im Januar 2009 bin ich mit einer Freundin für ein halbes Jahr nach Battambang (2.größte Stadt Kambodschas) gegangen um in einem Entwicklungshilfeprojekt für HIV/ AIDS mitzuarbeiten.
Wir sind beide Krankenschwestern, 24 und 25 Jahre alt und haben die Organisation mit unserem Fachwissen unterstützt.
Im Vergleich zu Deutschland war dort einiges "Same same but different":
Wir haben uns um die ärmsten der Armen HIV Betroffenen gekümmert, haben Medikamente gegen Durchfälle, Kopfschmerzen und Antibiotika (Rocephin, für die Profis unter Euch) verteilt.
Haben Selbsthilfegruppen geleitet und Aufklärungsarbeit betrieben.
Unser Erlebnisse in den Dörfern der Khmer Leute waren einmalig.
Oft sprach es sich so schnell herum das Fremde im Dorf sind, dass wir nach einigen Minuten umzingelt waren von bis zu 50 Menschen und HIV Aufklärung machten!
Also wie war das jetzt nochmal mit diesen Kondomen die vor HIV schützen :-)??? Vor so vielen Menschen über dieses Thema zu sprechen war mehr als eine Herausforderung.
Ebenso die zahlreichen Einladungen die man bekommt um bei der Familie mit zu essen.
Für die Khmer´s (Kambodschaner) eine große Ehre uns bei sich zu Hause zu haben, für uns irgendwann ein Gewichtsproblem
- Khmer Essen ist so lecker :-)
In unserer Organisation "Salvation Centre Cambodia" haben wir eng mit buddhistischen Mönchen zusammengearbeitet und bekamen einen tiefen Einblick in den südostasiatischen Buddhismus.
Wir haben uns in Kambodscha und seine Menschen verliebt. Im April 2010 werden wir wieder dort hin reisen um alle unsere Freunde wiederzusehen.
Das Buch von Benjamin Prüfer hat damals den Ausschlag gegeben nach Kambodscha zu reisen.
Mehr Info´s auch unter: http://www.scc-cambodia.org/
oder http://www.youtube.com/watch?v=vCRE5FTaaY8

aGreenaGreen(18) aus Mainz

Oh ja

Das hört sich echt nach interessanter ARbeit an - und vor allem sinnvoll. Dass man sich da differnet fühlt ist wohl klar... Dass man nicht immer weit entfernt sein muss um sich anders zu fühlen zeigt wohl Fräulein Prusselise

tobi-tobtobi-tob(20) aus München

Different fühle ich mich

Different fühle ich mich immer in Ländern, in denen ich die Sprache nicht verstehe, in Sizilien oder Frankreich ging es mir so. Nach 2- 3 Wochen legt sich das aber: man versteht etwas mehr von der Sprache bzw. hat die Menschen getroffen, die man auch ohne viel Worte versteht.