Schuelerdemo in Gorleben am 5.11., Foto: kolja

Kernkraft ist Energie ohne Zukunft

Aktionsinformationen

Teilnehmer der Aktion: 15
clara-fallclara-fall(24) aus Oberhausen
moon_girlmoon_girl(19) aus Schwäbisch Gmünd
hannes.phannes.p(18) aus Heidelberg
eco-fraggleeco-fraggle(22) aus Augsburg
PietPiet(24) aus Bielefeld
GaNgStAGaNgStA(19) aus Tettnang
greenMINDgreenMIND(23) aus Augsburg
ManuManu(18) aus Berlin
timmeytimmey(20) aus Lindau
nico_89nico_89(22) aus Brandenburg
PikaPika(19) aus Dortmund
bird999bird999(22) aus Würzburg
1_umweltengel1_umweltengel(17) aus Ulm
michi82michi82(17) aus Münster
maTmaT(26) aus Stade

Deutschland steht vor einer zentralen Zukunftsfrage: Wollen wir weiter die Augen davor verschließen, dass wir gemeinsam unseren Planeten zerstören? Klima-Veränderungen und Atom-Müll vernichten langsam unsere Lebensgrundlage.

Was wir wollen

Wir fordern Kernkraftwerke abzuschalten und regenerative Energien noch intensiver zu fördern. Damit widersprechen wir dem egoistischen energiepolitischen Appell der Atom-Lobby.

Was wir brauchen

Energie mit Zukunft - Unterschreibt die Forderungen nach regenerativen Energien statt Atomkraft.

www.energie-ohne-zukunft.de

Aktuell auch: http://www.castor2010.de/

Und die Petition beim Bundespräsidenten: http://www.campact.de/atom2/sn9/signer

Kommentare

graf_helpgraf_help(17) aus Düsseldorf

Unstimmigkeiten

Das problem bei der ganzen Sache ist doch allein schon die Unstimmigkeit, die selbst innerhalb der Regierungsparteien herrscht! Wenn man eine Claudia Roth mitdemonstrieren sieht, einen Westerwelle aber dagegen argumentieren hört, dass Fraktionschef Jürgen Trittin in seiner Zeit als Bundesumweltminister immer wieder betont habe, dass die Castor-Transporte wegen rechtlicher Verpflichtungen nicht zu vermeiden seien, dann weiß doch keiner mehr was sache ist!!

eco-fraggleeco-fraggle(22) aus Augsburg

verstehe deinen Post nicht:

verstehe deinen Post nicht: was hat Roth mit der Regierung und gar Westerwelle zu tun???

Heiko K.Heiko K.(27) aus Region Hannover

.

ich würde sagen es ging um roth und trittin..... beide grüne

PietPiet(24) aus Bielefeld

Castoren unterwegs - Tag 1 im Wendland

PietPiet(24) aus Bielefeld

Kosten vom Castor

Interresanter Artikel in der taz: die Atomkonzerne müssen Atomunfälle nur bis 2,5 Milliarden Euro versichern. Reale geschätzte "Kosten" 5,5 Billionen.

Allein der Castor Transport kostet dem Steuerzahler 50 Mio Euro.

clara-fallclara-fall(24) aus Oberhausen

Wenn das mal gutgeht... :-(

"Elf Spezialbehälter, 16.500 Polizisten, 40.000 Demonstranten"

PietPiet(24) aus Bielefeld

Das mit Gorleben ist echt

Das mit Gorleben ist echt hart, das sind die Konsequenzen einer Energiepolitik ohne Zukunft!

tobi-tobtobi-tob(21) aus München

Krasses Plakat! Aber wenn man

Krasses Plakat! Aber wenn man neben dem Atommüllager aufwächst... da ist die Wut verständlich, oder?

terry_munichterry_munich(23) aus München

Verständlich, aber

Demonstrieren ja, blockieren auch, aber schottern nein!

hannes.phannes.p(18) aus Heidelberg

Und der Rest?

Ganz ehrlich: Mich stört das nicht wirklich. Wir haben so viele AKWs unmittelbar um uns herum, was nützt es da, wenn wir die abschalten? Schaut mal nach Frankreich oder nach Osten … Wenn da ein Meiler hoch geht, haben wir alle was davon.

michi82michi82(17) aus Münster

ES GEHT NUR UMS GELD!

Das hier habe ich gerade bei Spiegel.de gelesen:

Zusätzliche Gewinne: Den Berechnungen zufolge können die Betreiber (auf Grundlage des Geldwertes von 2010) mehr als 57 Milliarden Euro zusätzliche Gewinne einstreichen - wenn der Strompreis konstant bleibt. Unter der realistischeren Annahme, dass der Strompreis moderat ansteigt, liegt das Plus weitaus höher, bei mehr als 94 Milliarden Euro. Die deutschen Atomkraftwerke werden mehrheitlich von E.on, RWE, EnBW und Vattenfall betrieben.

Da haben wir doch alles, was wir wissen müssen …

THE_ROBBTHE_ROBB(18) aus Münster

Beim nächsten Unfall

werden sie vielleicht umdenken. Aber dann ist es mal wieder zu spät. Tschernobyl ist halt zu lange her.

momomomo(28) aus Berlin

Müllentsorung

Mit dem Geld sollten sie direkt die sichere Entsorgung des Mülls bezahlen. Das ist doch alles nicht mehr normal. Die Stromkonzerne nehmen die Menschen eh schon aus mit ihrem scheiß Monopol und jetzt können sie auch noch dicke Gewinne einfahren, in dem sie alle gefährden!

moon_girlmoon_girl(19) aus Schwäbisch Gmünd

Damit Alternative Energien finanzieren!

Die Konzerne sollten gezwungen werden die Gewinne in alternative Energien zu investieren!

eco-fraggleeco-fraggle(22) aus Augsburg

Beängstigend - Atommüll verdoppelt sich, aber wohin damit?

"Selbst eine sogenannte moderate Laufzeitverlängerung von 10 Jahren könnte dazu führen, dass der letzte Atommeiler erst im Jahre 2053 abgeschaltet würde. Das Atomkraftwerk wäre dann 67 Jahre in Betrieb. Bis jetzt gehen die Atomkraftwerke weltweit mit einem durchschnittlichen Alter von 22 Jahren vom Netz. Auch die bis dahin anfallende Menge an Atommüll würde sich im Vergleich zum Rot-Grünen Atomausstieg verdreifachen. Das geht aus einer Berechnung hervor, die Greenpeace heute veröffentlicht. Die Umweltschutzorganisation hat ausgewertet, wie sich Laufzeitverlängerungen von 10 oder 15 Jahren auf das Jahr der Abschaltung, die Gesamtlaufzeit der einzelnen AKWs und die anfallenden Müllmengen auswirken würden. Greenpeace fordert eine Laufzeitverkürzung."

ManuManu(18) aus Berlin

Nie wieder Teschernobyl!

Die Regierung muss endlich die neuen Energien soweit pushen, dass die Industrie damit auch Geld verdienen kann! Die Banken werden ja auch extrem subventioniert!

GaNgStAGaNgStA(19) aus Tettnang

seh ich auch so

weg mit den AKWs keine ausreden! wo ein wille ist ist auch ein weg!!!!

nico_89nico_89(22) aus Brandenburg

Frage … 

Kann eigentlich mittlerweile zumindest theoretisch der gesamte Energiebedarf Deutschlands komplett aus alternativen Energiequellen gedeckt werden?

quovadis(22) aus Bergkamen

Da kann ich nur ganz klar

Da kann ich nur ganz klar sagen Nein, die Energiepolitik die unsere Regierung im Moment führt ist verdammt riskant. Momentan brauchen wir fossile Brennstoffe ebenso wie Kernenergie. Der Energiebedarf in Deutschland steigt weiter an. Mit erneuerbaren Energien kann Deutschland nur einen Bruchteil seines Bedarfes decken. Ich persönlich finde das Modell des Energiemixes äußerst sinnvoll, aber wenn unsere Regierung tatsächlich 2018 den Ausstieg aus der Kohleförderung macht und 2020 den aus dem Atomstrom, dann kriegen wir schnell ein Problem. Eine derartige Abhängigkeit von anderen Ländern ist für mich keine angenehme Vorstellung und unsere heimische Kohlöe ist mir tausendmal lieber als Blutskohle aus Ländern wie China....

greenMINDgreenMIND(23) aus Augsburg

Greenpeace und Wuppertal Institut sehen´s anders:

"Wer wie die Atomlobby jetzt behauptet, zu einer Brücke mit Atomkraft gäbe es keine Alternative, der lügt," sagt Andree Böhling, Energieexperte von Greenpeace. "Gas ist der einzige Energieträger, der den Namen Brücke zu den Erneuerbaren Energien verdient. Atomkraftwerke sind nicht nur gefährlich, sie sind auch nicht flexibel regelbar und torpedieren damit den weiteren Ausbau Erneuerbarer Energien!"

Das Wuppertal Institut bekräftigt mit seiner Studie, was sich auch alle gesellschaftlichen Gruppen wünschen: Durch einen verstärkten Einsatz von Gas in der Stromversorgung würde der Umbau unseres Energiesystems am besten funktionieren. Der dafür mögliche Mehrbedarf könnte aus Effiziensmaßnahmen im Wärmesektor (aktuell rund 70 Prozent Anteil am Gasbedarf) stammen. Insgesamt sei mit einem deutlich geringeren Gesamtbedarf an Erdgas und einer sinkenden Abhängigkeit von Gasimporten zu rechnen.

Im Gegensatz zu Atomkraft und Kohle kann der Energieträger Gas sämtliche Vorteile für sich verbuchen: Gaskraftwerke zeichen sich aus durch eine hohe Flexibiliät - und können die schwankende Erzeugung der Erneuerbaren Energien so perfekt balancieren. Sie können sowohl zentral als auch dezentral zum Einsatz kommen. Sie sind besonders effizient und eignen sich bestens zur Kraft-Wärme-Kopplung.

nature_sweetnature_sweet(19) aus Bremen

Muss ich dir Recht geben

Ich denke, dass wenn die Industrie nicht einzig auf maximalen Profit aus ist, dann sollte es auch machbar sein, dass die AKWs bzw. der Atommüll sicher sind.

Allerdings bleibt da immer eine Restangst. Nicht mal unbedingt vor den AKWs in Deutschland sondern in Ländern, wo auch mal 5e gerade sind in Sachen Sicherheit. Siehe Tschernobyl!

GaNgStAGaNgStA(19) aus Tettnang

Kohle verpestet die luft atom macht nur müll

Die akws in d sind doch sicher. Und vor allem wissen viele der ökos eh nicht was sie wollen. wenn windräder aufgestellt werden macht das dann angeblich die landschaft kaputt.

nico_89nico_89(22) aus Brandenburg

Hm … Fragt sich doch …

… wenn verstärkt in die alternativen Energien investiert werden würde ob dann diese Diskrepanz ausgeglichen werden könnte. Und außerdem frage ich mich, ob die Stromkonzerne eigentlich ein Interesse daran haben, bis zum Abstellungstermin der AKWs mit der Entwicklung der neuen Technologie schon so weit zu sein, dass sie dlächendeckend eingesetzt werden kann.

bird999bird999(22) aus Würzburg

So, wie sich die Industrie

So, wie sich die Industrie nur für sich interessiert, sind ja auch viele Menschen Egoisten. Daher sollten mal alle anfangen, sich auch für andere und v.a. die Umwelt zu interessieren. Aber das bleibt vermutlich ein Wunschdenken :-/

1_umweltengel1_umweltengel(17) aus Ulm

Lebensgrundlage

Muss erhalten werden!!!

michi82michi82(17) aus Münster

Bin sowas von dagegen!

Weg mit allen AKWs!

maTmaT(26) aus Stade

Lobbyisten - zum Kotzen

Wer nicht dagegen ist, dem kann keiner mehr helfen!